Presse - BAP
Zum Gig im Vorprogramm von BAP am 30.07.2004
Jubiläumskonzert 40 Jahre Lebenshilfe Worms
Online Artikel aus der “Wormser Zeitung - online -” vom 08.05.2004
Kerniger Kölsch-Rock am Rheinufer:
BAP kommt im Juli nach Rheindürkheim / Lebenshilfe
wird 40 Jahre alt.
Susanne Müller
Der "Müsli-Män" wird sicher kommen, "Marie" sowieso. Wenn sie gefragt wird, wo sie heute Nacht war, dann wird sie schwärmen: In Rheindürkheim, Openair, am glitzernden Rheinufer. Denn dahin, auf die Rheinwiese am Schiffermast, wird am 30. Juli BAP kommen, Wolfgang Niedecken mit runderneuerter Band. Der Coup, die Rockband zu verpflichten, gelang der Lebenshilfe, die in diesem Jahr 40 Jahre besteht, - mit Hilfe von Wolfgang Schall. Die Kölner Formation bringt Klassiker, Covers und Songs vom neuen Album "Sonx" mit, neben Niedecken sind dabei Helmuth Krumminga an der Gitarre, Bassist und Produzent Werner Kopal und der Drummer Jürgen Zöller als Rhythmusgespann sowie Micha Nass an den Keyboards. Als Vorgruppen wurden die Frankenthaler Bands "Kä Thäma" und Re-Motion verpflichtet.
Seit bekannt ist, dass die Köln-Rocker nach Worms kommen, nach furiosen Auftritten in Mannheim und Mainz, steht bei Wolfgang Schall das Telefon nicht mehr still. "Dabei sind wir noch mitten in der Planung", sagt er, der Auftritt des Rock-Quintetts hat schon größere Dimensionen. Auf dem Platz am Rheinufer wird vor dem Spielplatz eine zwölf Meter breite Bühne errichtet, die SPD, deren Fest normalerweise an diesem Tag starten sollte, hat um einen Tag verkürzt, stellt aber ihre bereits aufgebauten Tische fürs Catering zur Verfügung. Am Tag des Auftritts wird rund um das Gelände weiträumig abgesperrt, nur drei Zugänge wird es geben. Die "Rockarena" selbst wird mit Sichtschutz versehen: "Keiner ohne Eintrittskarte wird etwas sehen - hören vielleicht schon", so Schall.
Wie viel Karten es geben wird fürs Rockspektakel, ist noch unklar - auch wann genau der Vorverkauf beginnt. Dies werde sich im Laufe der kommenden Woche entscheiden, so Schall. Geklärt werden auch noch logistische Fragen wie Parkplätze und Toiletten-Angebot. Eins aber ist sicher: "BAP hat mit uns einen fairen Vertrag gemacht, der allen Luft lässt - und damit was hängen bleibt für die Lebenshilfe."